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Aktuelle Ausgabe

  • Traum-Musikserver - Aurender X100 – technisch und klanglich exzellenter Musikserver
  • Volldigitale Vor/End-Kombi - BelCanto Black – Signalprozessor und Power-DAC
  • Aktivboxen mit Grips - NuPro 180 – vollaktive Kompaktbox von Nubert
  • DAC und Kopfhörerverstärker M2Tech Young DSD und M2Tech Marley
  • Den Raum im Griff - Trinnov Amethyst
Nächste Ausgabe 15.08.2014

Über einsnull

Wir möchten Sie mit diesem Magazin sensibilisieren. Uns ist wohl bewusst, dass digitale Musik in der Vergangenheit auf unterschiedliche Art und Weise ins falsche Licht gerückt ist. Da hätten wir die audiophile Fraktion, denen wir die Meinung nehmen wollen, Musik in digitaler Form hätte keinen „Schmelz“, keine Wärme. Sie hinkt angeblich qualitativ ihrer von analogen Abspielgeräten dargebotenen Verwandtschaft hinterher. Über lange Zeit hinweg wurde ja auch Schindluder betrieben. Formatkriege zwischen SACD und DVD-Audio, wenig Weiterentwicklung an bestehender Technik sowie die ohne Zweifel wieder erstarkte Langspielplatte sorgten dafür, dass genau diese Fraktion immer weiter von digitaler Musik abdriftete. Hier kommen wir ins Spiel, indem wir beweisen, dass qualitativ keine Beanstandungen mehr zu machen sind und dass gerade in Bezug auf Formate keine Zukunftssorgen mehr herrschen müssen.
MP3-Downloads aus dem Internet haben lange Zeit weiterhin zum Rufmord beigetragen. Masse statt Klasse ist in den Köpfen vieler. Angeblich genießt keiner mehr sondern lädt sich lieber tonnenweise klanglich minderwertiges Material runter, ohne es jemals bewusst zu hören, sondern einfach nur, um es zu besitzen oder auf der Strasse über die unsäglichen Lautsprecher des Mobiltelefons wiederzugeben. Auch dieser Menschen sind wir uns bewusst, wollen jedoch zeigen, dass es auch anders geht. Viel anders.
Wissen Sie, die Schnittmenge aus den Qualitätsansprüchen und der Einfachheit der Downloads ist es, was die Wahrheit ausmacht. Der Ursprung dieser neuen Entwicklung kommt, wie nicht anders zu erwarten, aus der Computerbranche. Irgendwann begannen die ersten hellen Köpfe damit, sich ihre eigenen Musikserver zu bauen. Die Lösungen, die aus dieser Zeit stammen waren natürlich alles andere als consumertauglich. Die Anschaffung wäre viel zu teuer gewesen, vom Aufwand und dem benötigten Wissen her war das alles völlig unbrauchbar fürs heimische Wohnzimmer. Aber die Idee war so verlockend, dass nach und nach die ersten Hersteller auf den Trichter kamen darauf hinarbeiteten, Lösungen für den „normalen“ Menschen zu entwickeln. Wir sind jetzt soweit, die Rechner sind so leistungsstark, dass sie jedwedes Material in früher nicht vorstellbarer Speichergröße verarbeiten können. Die Sprösslinge diese erfreulichen, innovativen Ideen finden Sie bereits in dieser Ausgabe, mehr davon befindet sich in den Startlöchern. Das Ziel ist, dass sich der Musikfreund zurücklehnen und seinem Gerät jede Aufgabe – vom Download über die Archivierung bis zu Wiedergabe – überlassen kann. Es ist fast unglaublich, dass es immer noch nicht allen Menschen bewusst ist, dass es kein Thema ist, ein Album in der Qualität zur Verfügung zu haben, in der es vom Macher gedacht ist – in Studio-Master-Qualität. Wir jedenfalls hören schon eifrig damit und sind im höchsten Maße begeistern von dem, was man mit „ordentlichem“ Musikmaterial herausholen kann. Das, liebe Leser, müssen Sie sich unbedingt selbst anhören. Sie werden erstaunt sein.
Doch Leute, auch ein MP3 muss so schlecht nicht sein, auch wenn wir natürlich ganz andere Vorstellungen von Qualität haben. Aber zumindest ist es so, dass man sich bei den HiFi-Geräten, mit denen wir uns hier beschäftigen, nicht mehr darum kümmern muss, wie die Quelle kodiert ist. Eine MP3-Datei mit einer Bitrate oberhalb von 320 kbps kann auf jeden Fall mit einer schlecht gemasterten CD mithalten.
Ausserdem beobachten wir ohne Frage, wie das FLAC-Format immer mehr Verbreitung auf heimischen Festplatten findet, woran nicht zuletzt auch die einschlägigen Downloadportale schuld sind, die vorzugsweise dieses Format für ihre hochaufgelösten Downloads verwenden. Liebe Leser, was wir ganz groß herausstellen ist, dass man mit Stolz von sich behaupten kann:

„Ich höre digitale Musik mit Genuss!“

Wir zeigen Ihnen, dass „digital“ nicht mit mathematisch-steril gleichzusetzen ist. Durch die komfortable Bedienung, dass meist schöne Design und nicht zuletzt den tollen Klang zeigt uns die Digitaltechnik eindrucksvoll, was jetzt möglich ist und was wir für einen Spaß mit ihr haben. Und wir sind uns sicher, dass es noch viele schöne Dinge geben wird, von denen wir jetzt noch keine Vorstellungen haben, die uns die Freude an der Musik aber noch viel, viel mehr versüßen werden. Jetzt aber viel Spaß mit dieser Ausgabe, behalten Sie aber unsere Gedanken zum Thema im Hinterkopf, sollten Sie zu den Zweiflern gehören.

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